05.03.2010

4,6 Millionen Euro für IT-Sicherheit - EFRE-Projekt offiziell vorgestellt

Forschung, Anwenderberatung und die Aus- und Weiterbildung stehen im Mittelpunkt der "Kompetenzpartnerschaft IT-Sicherheit". Das aus dem Bayerischen IT-Sicherheitscluster hervorgegangene 4,6 Millionen Euro-EU-Projekt wurde an der Universität nun offiziell vorgestellt.

hs Die Projektpartner Universität Passau, Hochschule Regensburg und Universität Regensburg möchten gemeinsam die IT-Sicherheit in Ostbayern vorantreiben.

Die Europäische Union fördert die Kompetenzpartnerschaft IT-Sicherheit in Niederbayern und der Oberpfalz mit 2,3 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), die gleiche Summe steuern die Projektpartner aus eigenen Mitteln bei.

Wissenstransfer zwischen Forschung und Industrie

Hauptziel des Projekts ist es, den Wissenstransfer zwischen Forschung und Industrie zu stärken, insbesondere sollen Kooperationen innerhalb des Bayerischen IT- Sicherheitsclusters initiiert und gefördert werden. "Für die beteiligten Partner, aber auch für die gesamte Region bedeutet dieses Projekt einen Meilenstein", betonten Professor Dr. Walter Schweitzer, Präsident der Universität Passau, Professor Dr. Thomas Strothotte, Rektor der Universität Regensburg, und Professor Dr. Josef Eckstein, Präsident der Hochschule Regensburg, bei der offiziellen Projektvorstellung und Übergabe des Förderbescheids in Passau.

"IT-Standort im internationalen Wettbewerb stärken"

"Das Forschungsprojekt ist ein Gewinn für Niederbayern und die Oberpfalz. Mit den Schwerpunkten High Tech, Innovation und Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft hilft es, unseren IT-Standort im internationalen Wettbewerb zu stärken", bekräftigt Heinz Grunwald, der niederbayerische Regierungspräsident bei der Übergabe des Förderbescheids. Prof. Dr. Hermann de Meer von der Universität Passau betonte, für ihn sei besonders die produktive Zusammenarbeit mit kleinen und mittelständischen IT-Unternehmen aus der Region im Rahmen von Forschungs- und Entwicklungsprojekten wichtig.

IT-Infrastrukturen von Unternehmen sollen effizienter und sicherer werden

Die "Kompetenzpartnerschaft IT-Sicherheit" sorgt mit ihren Teilprojekten dafür, dass IT-Infrastrukturen von kleinen und mittelständischen Unternehmen insgesamt stabiler, energieeffizienter und sicherer werden. Um dieses Ziel zu erreichen, bündeln starke Projektpartner ihre Kompetenzen: Die Universität Regensburg untersucht organisatorische und wirtschaftsinformatische Aspekte, die Universität Passau beschäftigst sich unter anderem mit der Sicherheit dynamischer Netzwerke und das im Aufbau befindliche IT-Anwenderzentrum an der Hochschule Regensburg wird für den direkten Anwenderbezug sorgen. Das Bayerische IT-Sicherheitscluster wird einen Sitz im Lenkungsgremium des Projekts einnehmen. Projektkoordinator ist die Universität Pasau.

Zielgruppenspezifische Weiterbildungsformate

Den dritten Bereich neben Forschung und Anwendung bildet die Aus- und Weiterbildung, in deren Rahmen zielgruppenspezifische Veranstaltungen, Kurse, Weiterbildungsprogramme und Konzepte für Studiengänge erarbeitet werden sollen. Konkrete Projekte sind hierbei der Aufbau einer Tele-Teaching-Infrastruktur sowie einer E-Learning-Umgebung, die Erstellung von Konzepten für akademische Ausbildung und berufliche Weiterbildung sowie die Durchführung von Konferenzen für Wissenschaft und Mittelstand.

Kontakt:

Institut für IT-Sicherheit und IT-Sicherheitsrecht (ISL)/ Universität Passau
Prof. Dr. Hermann de Meer
Projektkoordination
Innstr. 43
94032 Passau
Tel.: 0851/509-3050
E-Mail: demeer@uni-passau.de
www.isl-uni-passau.de



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