04.02.2010

Teilprojekte der EFRE-Kompetenzpartnerschaft

Folgende vier Projekte der EFRE-Kompetenzpartnerschaft sind bereits entstanden: IT-Anwenderzentrum, IT-Sicherheit für Compliance, Geschäftsprozessorientierte Modellbildung für IT-Sicherheit und Optimierung der Benutzerverwaltung in Unternehmen.

unis Die EFRE-Kompetenzpartnerschaft IT-Sicherheit besteht aus der Universität Passau, der Hochschule Regensburg und der Universität Regensburg (v.l. im Uhrzeigersinn). Aus dem Fonds werden Projekte in Forschung, Anwendung, Aus- und Weiterbildung gefördert. Vier Projekte sind bereits entstanden.
























IT-Anwenderzentrum

Ziel des Zentrums ist die Beratung von Unternehmen der Region und eine gemeinsame, anwendernahe Forschung und Entwicklung. Aufgrund langjähriger Industrie- und Forschungserfahrung bietet das Anwenderzentrum Kompetenzen in den Bereichen Security, Computernetzwerke und Netzwerksicherheit, funktionale Sicherheit, Echtzeitsysteme und Betriebssysteme. Die genaue Ausrichtung des Zentrums wird in diesem Jahr gemeinsam mit interessierten Unternehmen erfolgen. Das IT-Anwenderzentrum soll als dauerhafte Einrichtung in der Region verankert werden und somit langfristige Partnerschaften zwischen Unternehmen und Hochschule ermöglichen. Die Leiter des Anwenderzentrums sind die Professoren Dr. Kucera und Dr. Waas, die an der Hochschule Regensburg, Fakultät Informatik und Mathematik, tätig sind.
Kontakt: Prof. Dr. Thomas Waas ( thomas.waas@hs-regensburg.de )

EFRE-Teilprojekt: Geschäftsprozessorientierte Modellbildung für IT-Sicherheit

Die Modellierung von Geschäftsprozessen hat in modernen Unternehmen an Bedeutung zugenommen. Mit ihnen können Arbeitsabläufe über verschiedene Abteilungen hinweg geplant, analysiert und optimiert werden. Geschäftsprozessmodelle machen komplexe Sachverhalte auch für Fachkräfte ohne IT-Bezug verständlich und werden eingesetzt, um Anforderungen an zu entwickelnde Software zu definieren. IT-Sicherheitsanforderungen werden bisher nur sehr rudimentär beachtet und oft erst - verbunden mit Mehraufwand und der Gefahr von Sicherheitslücken - nachträglich integriert. Im Rahmen dieses Projekts werden Kooperationen mit Unternehmen angestrebt, die planen, geschäftskritische Abläufe und deren IT-Sicherheitsanforderungen zu dokumentieren und in Prozessmodelle zu integrieren.
Kontakt: Moritz Riesner ( moritz.riesner@wiwi.uni-regensburg.de )

IT-Sicherheit für Compliance

Unternehmen sehen sich mit einer wachsenden Zahl gesetzlicher und vertraglicher Regelwerke konfrontiert, die bestimmte Anforderungen an den Betrieb und die Sicherheit der IT stellen. Bekannt aus der Fachpresse ist beispielsweise der Sarbanes-Oxley Act. Gefordert werden meist eine Risikoabsicherung der eingesetzten Technologie, nachweisbar korrekter Umgang mit Bilanzdaten sowie eine lückenlose Dokumentation. Die angedachten Forschungen in diesem Bereich sollen Methoden zur Identifikation und Erzielung des für Compliance erforderlichen Maßes an IT-Sicherheit sowie Methoden zum Nachweis davon liefern. Weiterhin wird die Automatisierung der dazu erforderlichen Maßnahmen wie beispielsweise der Kontrollaktivitäten angestrebt.
Kontakt: Moritz Riesner ( moritz.riesner@wiwi.uni-regensburg.de )

Optimierung der Benutzerverwaltung in Unternehmen

Die Verwaltung von Benutzer-IDs, Account-Management, die Steuerung des Zugriffs von Mitarbeitern auf IT Ressourcen und weitere damit verbundene Aufgaben werden unter dem Begriff „Identitätsmanagement“ zusammengefasst. Als allgemeine Maßnahme zur Steigerung der IT-Sicherheit und im Zuge der aktuellen Compliance-Debatte besitzen die Optimierung der Benutzerverwaltung, das Re-Engineering von Prozessen für das Identitätsmanagement sowie die Überprüfung einer hohen Qualität der Identitätsdaten große Bedeutung. Angestrebt sind Kooperationen mit Unternehmen, die Identitätsmanagement einführen oder die Qualität ihrer Benutzerdaten verbessern wollen sowie Partnerschaften mit Unternehmen, für die der Wechsel von einem benutzerzentrierten zu einem rollenbasierten Identitätsmanagement eine Option darstellt.
Kontakt: Dr. Ludwig Fuchs ( ludwig.fuchs@wiwi.uni-regensburg.de )

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