08.02.2010

FH Campus Wien forscht an der sicheren Vernetzung von Sensorknoten

Schon in wenigen Jahren wird das "Internet der Dinge" Realität werden. Dies stellt neue Herausforderungen an die Sicherheit. Das Kompetenzzentrum für IT-Security an der FH Campus Wien hat es sich zum Ziel gesetzt, Lösungen für eine sichere Kommunikation zwischen „constrained devices“ zu entwickeln.

fhc

Die aktuellen Ereignisse im Bereich der IT-Sicherheit haben - teilweise sehr drastisch - die Verletzbarkeit und Unkontrollierbarkeit persönlicher Daten in der heutigen vernetzten Welt demonstriert. und obwohl ein großer Teil dieser Vorfälle nicht alleine durch technische, sondern auch durch organisatorische Mängel entstand, ist dennoch eine konsistente, fehlerfreie Implementierung und Verwendung kryptographische Algorithmen auch in den kleinsten Geräten von immanente Wichtigkeit für den Schutz der individuellen Privatsphäre. Umso mehr, je stärker der Alltag von einer Vielzahl miteinander kommunizierender Systeme durchdrungen wird..

Sichere Kommunikation kabellos ausgetauschter Nachrichten

Das Kompetenzzentrum für IT-Security der FH Campus Wien forscht in erster Linie auf dem Gebiet der sicheren kabellosen Vernetzung in ihrer Rechenleistung stark beschränkter Geräte, wie beispielsweise Sensorknoten. Im Jahr 2011 lag dabei der Hauptfokus der Tätigkeiten auf der Untersuchung der Eignung von Schwellwertkryptographie für Sensornetze, in Kooperation mit der Arbeitsgruppe von Professor Peter Lory von der Universität Regensburg

Aufgabe der nächsten Jahre: Minimierung von Overhead

Die Aufgabenstellung für die nächsten Jahre besteht nun darin, den durch die Verwendung von Zertifikaten verursachten Overhead, der jeder Public-Key Infrastruktur inhärent ist, durch geeignete Protokolle und Algorithmen im Rahmen von Sensornetzwerken zu minimieren. Damit wird auch in großen Netzen mit mehreren tausend Knoten, die sich über ein großes Gebiet erstrecken können, jedem Sensor die Möglichkeit gegeben, seine Messergebnisse sicher und authentifiziert kommunizieren zu können; auch wenn er von seinem momentanen Standort aus keine Möglichkeit hat, direkt mit ihm bereits bekannten, vertrauenswürdigen Netzwerkelementen - wie beispielsweise Basisstationen, dedizierten Routingknoten etc. - Kontakt aufzunehmen.

Kontakt:

FH Campus Wien
Matthias Hudler
Daumegasse 1
1100 Wien
E-Mail: matthias.hudler@fh-campuswien.ac.at
www.fh-campuswien.ac.at

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